Studie: Kennzahlensysteme und KPIs im Management Reporting

zuletzt aktualisiert am 8. Juli 2014 von Winfried Eitel

KPIs und Kennzahlensysteme im Management-ReportingSind die in den Unternehmen ver­wen­de­ten Kennzahlenssysteme und KPIs über­haupt zur Steuerung des Unternehmens ge­eig­net?

Die von Horváth und Partners 2013 durch­ge­führ­te  Studie woll­te die­se und wei­te­re Fragen zu Inhalt und Gestaltung des Reportings  durch­leuch­ten. Es wur­den viel­fäl­ti­ge Informationen zum Thema Reporting er­ho­ben. Neben der Berichtsgestaltung ging es um die Zufriedenheit mit dem Reporting so­wohl auf der Empfänger- als auch auf der Controller-Seite. Das Thema Effizienz der Berichterstellung so­wie die an­ge­streb­ten Reporting-Medien (“mo­bi­le Reporting”) run­de­ten die Befragung ab.

Zusammengefasst er­ga­ben sich die fol­gen­den Feststellungen:

  • Die Zufriedenheit mit dem der­zei­ti­gen Berichtswesen ist ge­teilt. Zufriedene und un­zu­frie­de­ne Unternehmen hal­ten sich die Waage.
  • Die Unzufriedenheit liegt häu­fig schon in ei­ner nicht aus­rei­chend de­fi­nier­ten Steuerungslogik. Erstellung und Verbreitung des Reportings sind wei­te­re Ursachen für Unzufriedenheit.
  • Die ver­wen­de­ten KPIs und Kennzahlenmodelle er­schwe­ren ei­ne durch­gän­gi­ge Steuerung. KPIs sind oft eher will­kür­lich ge­wählt. Indikatoren in den Kennzahlensystemen ha­ben kei­nen Zusammenhang.
  • Das Geschäftsmodell wird durch die ver­wen­de­ten Kennzahlensysteme häu­fig nur un­zu­rei­chend be­rück­sich­tigt.
  • Es wer­den im­mer noch zu vie­le Finanzinformationen be­rich­tet. Externe Informationen feh­len häu­fig.
  • Zu um­fang­rei­che Berichte ver­ur­sa­chen ei­nen zu ho­hen Aufwand. Controller-Ressourcen wer­den nicht ziel­füh­rend ein­ge­setzt.
  • Berichte müs­sen ei­nen hö­he­ren Mehrwert für die Empfänger lie­fern. Der Anteil von Interpretationen und Analysen müss­te hö­her sein.
  • Die IT-Möglichkeiten der Automatisierung der Abläufe wer­den nicht aus­ge­schöpft.

Fazit: Steuerung und Reporting sind ei­nem stän­di­gen Wandel aus­ge­setzt. Herausforderungen be­stehen in der Integration von Marktdaten, der Stärkung des Zukunftsbezuges und ei­ne hö­he­rer Flexibiltiät. Neue Technologien füh­ren zu wei­te­ren Veränderungen.

Weitere Details der Studie und ab­ge­lei­te­te Handlungsbedarfe zur wei­te­ren Verbesserung fin­den Sie in den nach­fol­gen­den Impulsen:

Quelle und wei­te­re Informationen bei: Horváth & Partners

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