Personaleinsatzplanung in Logistik und Einzelhandel

zuletzt aktualisiert am 30. November 2016 von Winfried Eitel

Erfahrungsgemäß ergeben sich durch eine vorausschauende PEP (Personaleinsatzplanung) erhebliche Effizienzgewinne in personalintensiven Unternehmensbereichen. Der Abgleich des Personalbedarfs mit den Arbeitszeitmodellen und Schichtplänen führt oft zu Überraschungen.

PersonaleinsatzplanungIn allen Unternehmensbereichen mit stark schwankendem Arbeitsanfall sollte eine PEP deshalb Pflicht sein.

Workforce Management

Die Personaleinsatzplanung stellt einen Baustein des Workforce-Management dar. Hierzu zählen neben der

  • Personaleinsatzplanung auch die
  • Prognose des zu erwartenden Arbeitsaufkommens und des
  • dafür benötigten Personals, die Optimierung des Personaleinsatzes zur Vermeidung von Unter- und Überdeckung,
  • die Administration von verschiedenen Zeitkonten im Rahmen der Zeitwirtschaft sowie die
  • Analyse und Steuerung des gesamten Workforce-Management-Prozesses.

Im Gegensatz zur traditionellen Personaleinsatzplanung, die aufgrund ihrer Verankerung in der Zeitwirtschaft eine Verwaltung von Zeit in Vergangenheit und Zukunft ist, geht Workforce-Management auf die Veränderungen der Planungsanforderungen und -ziele ein: Bedarfsorientierung und Optimierung sind die Kernelemente moderner Workforce-Management-Lösungen. Dabei geht es nicht mehr nur um die Verteilung von Arbeitsschichten auf die vorhandenen Mitarbeiter, sondern um die flexible, auf den jeweils aktuellen Bedarf ausgerichtete Planung, unter Berücksichtigung nachfragebedingter oder saisonaler Schwankungen, aktueller Kunden-, Umsatz- oder Transaktionskennzahlen oder anderer ökonomische Gesichtspunkte.

Die unternehmerischen Ziele von Workforce-Management liegen darin, durch Optimierung sowohl die Personalkosten deutlich zu senken, als auch die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, die Produktivität zu erhöhen und durch besseren Service mehr Umsatz zu erreichen.

Arbeitsanfallanalyse

Anstelle der oftmals in der Praxis anzutreffenden Ad-hoc-Organisation tritt der planvolle Umgang mit Unregelmäßigkeit im Sinne einer vorausschauenden Personaleinsatzplanung. Eine erste Grundlage für Zukunftsprognosen und für eine Personaleinsatzplanung bieten dabei Arbeitsanfallanalysen der Vergangenheit.

Lesen Sie hierzu die nachfolgend wiedergegebene PDF-Datei.

Download (PDF, Unknown)

EXCEL-Tool zur Personaleinsatzplanung

Wir stellen Ihnen das Excel-Tool zur Personaleinsatzplanung zum Download zur Verfügung. Folgen Sie einfach den darin enthaltenen Anleitungen.

Software zur Personaleinsatzplanung – Marktübersicht

Auf der Webseite von Softguide finden Sie eine Übersicht über Software  zum Thema Personaleinsatzplanung. Die gelisteten Lösungen unterstützen Unternehmen bei der Zuordnung von Mitarbeitern anhand der jeweiligen Fähigkeiten zum entsprechenden Anforderungsprofil. Die aufgelisteten Programme sind i.d.R. branchenneutral, es sind aber auch PEP Lösungen für spezielle Branchen wie beispielsweise das Gesundheitswesen, Handel / Einzelhandel, Soziale Einrichtungen, Gebäudereinigungen und das Eventmanagement vertreten.

Literatur

  • Ellen Braun, Steffen Hillebrecht: Personalplanung im Buchhandel. Bramann-Verlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-934054-63-9.
  • Burkhard Scherf, Matthias Fank: Handbuch Personaleinsatzplanung. Datakontext-Verlag, Frechen, 2005, ISBN 3-89577-373-5.
  • Houyuan Jiang, Mohan Krishnamoorthy, David Sier: Staff Scheduling and Rostering: Theory and Applications. (= Annals of Operations Research. Vol. 127/128). Kluwer Academic Publishers, 2004, OCLC 55216116.
  • Horst-Werner Feldmann: Workforce Productivity. Ganzheitliche Optimierungsstrategien für Human Resources. Hirschen Verlag, Fürth 2006, ISBN 3-939480-00-2.
  • Frank Kieper: Dynamisches Erfolgs-Controlling als Lösungsansatz für das betriebliche Personalkosten-Management. München/ Mering 1996, ISBN 3-87988-197-9.

Weblinks

Winfried Eitel

Betriebswirtschaftliche Beratung und Dienstleistung bei amortisat' e.K.
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