Trau dich – Smalltalk kann man lernen

Trau dich – Smalltalk kann man lernen

Smalltalk

Small­talk: Erfolg im Geschäfts­le­ben hängt sehr oft vom Kon­takt mit zunächst unbe­kann­ten Men­schen ab. Den­noch nei­gen vie­le Men­schen dazu, sich lie­ber mit Bekann­ten zu unter­hal­ten. Oder noch schlech­ter: sie unter­hal­ten sich gar nicht. Gera­de auf Ver­an­stal­tun­gen ver­passt man so jedoch die Mög­lich­keit, neue Kon­tak­te zu knüp­fen. Mit unse­ren Tipps las­sen sich spon­ta­ne Begeg­nun­gen sou­ve­rän bewäl­ti­gen. Denn auch hier gilt: Übung macht den Meis­ter. Je öfter man sich mit unbe­kann­ten Per­so­nen unter­hält, des­to leich­ter kann man mit der Situa­ti­on umge­hen.

 „Wer mutig ist und lernt, auf ande­re zuzu­ge­hen, ist nicht nur im Busi­ness­all­tag klar im Vor­teil.“

Verschaffen Sie sich beim Smalltalk einen ersten Eindruck

Wenn man allei­ne eine Ver­an­stal­tung besucht, ist das Fin­den eines Gesprächs­partners oft gar nicht so ein­fach. Wer will sei­ne Ruhe? Wer sucht ein Gespräch? Neh­men Sie sich Zeit und schau­en Sie sich bei einer Tas­se Kaf­fee erst ein­mal um. Dann fällt es oft leich­ter, mög­li­che Gesprächs­part­ner zu ent­de­cken und die rich­ti­ge Ent­schei­dung zu tref­fen.

Bleiben Sie oberflächlich und vereinbaren Sie einen Termin

Wenn Sie sich mit Ihrem Gegen­über gut unter­hal­ten, lau­fen Sie Gefahr, sich bereits beim ers­ten Small­talk zu ver­lie­ren. Gera­de auf Mes­sen oder bei Semi­na­ren ist es wich­tig, mit ver­schie­de­nen Men­schen zu spre­chen. Ziel ist es, neue Men­schen ken­nen zu ler­nen und mög­li­cher­wei­se wich­ti­ge Kon­tak­te zu knüp­fen. Bie­ten Sie einem inter­es­san­ten Gesprächs­part­ner eine Visi­ten­kar­te an. So haben Sie einen Auf­hän­ger, um das Gespräch zu been­den. Mel­den Sie sich dann gleich am nächs­ten Tag tele­fo­nisch oder per Mail, um einen neu­en Ter­min zu ver­ein­baren. Sie blei­ben in Kon­takt, haben aber am Tag der Ver­an­stal­tung noch Zeit, ande­re Per­so­nen ken­nen zu ler­nen.

Entscheiden Sie sich für Qualität statt Quantität

Small­talk ist nicht dazu da, sich zu einer lan­gen Kon­ver­sa­ti­on zu zwin­gen, son­dern ledig­lich zu einem mög­lichst net­ten ober­fläch­li­chen Ken­nen­ler­nen. Bringt einen das Gespräch nicht wei­ter, oder lang­weilt es sogar, ist es nötig, die­ses zu been­den. Wich­tig ist, dabei stets höf­lich zu blei­ben. Erlaubt sind aller­dings klei­ne Tricks: ob mit der Aus­re­de, dass man noch etwas zu trin­ken will, einen Bekann­ten gesich­tet hat oder mit einem Visi­ten­kar­ten­tausch, auf den man aber in naher Zukunft nicht mehr wei­ter ein­ge­hen wird. Ein Ver­weis auf eine Fort­set­zung des Gesprä­ches wie im vori­gen Tipp ist in die­sem Fall nicht nötig.

Erkennen Sie ein schlechtes Gespräch

Nicht nur man selbst ist auf der Suche nach neu­en Kon­tak­ten. Es gibt meist auch genü­gend ande­re Men­schen im Raum, die das Glei­che tun. Merkt man, dass das Gegen­über weder Lust auf das Gesprächs­the­ma und/oder auf die eige­ne Per­son hat, dann erspart man bei­den Par­tei­en durch eine höf­li­che Ver­ab­schie­dung ein unan­ge­nehm lan­ges und lang­wei­li­ges Gespräch, wel­ches kei­nem etwas bringt. Hier­bei kann man getrost auf den Visi­ten­kar­ten­tausch ver­zich­ten.

Haben Sie keine Angst vor Pausen

Auch wenn sie beim Small­talk oft­mals als unan­ge­nehm emp­fun­den wird, eine Pau­se kann das Gespräch durch­aus för­dern. Was ist die Ursa­che für die Pau­se? Ist etwas Inter­es­san­tes pas­siert? Es gibt kei­nen Grund zur Sor­ge, solan­ge die Pau­se nicht zu lan­ge oder unan­ge­nehm wird. Ist dies der Fall, ist es sinn­voll, ein neu­es The­ma zu wäh­len oder sich durch die bereits bekann­ten Metho­den vom Gegen­über zu ver­ab­schie­den.

Ein Geheimtipp: einfach mal ganz bewusst fünf Sekunden schweigen. So haben beide Parteien Zeit, ihre Gedanken zu sortieren. Dies kann dem Gespräch thematisch eine neue Tiefe geben.

Treffen Sie beim Smalltalk die richtige Themenwahl

Ein Gespräch kommt erst rich­tig ins Rol­len, wenn sich bei­de Per­so­nen mit dem The­ma wohl füh­len. Je nach Umfeld oder Land, gibt es eini­ge The­men, die man kei­nes­falls im Small­talk anspre­chen soll­te, wie bei­spiels­wei­se:

  • Poli­tik
  • Reli­gi­on
  • Geld

Man weiß nie, wel­che Erfah­run­gen das Gegen­über in letz­ter Zeit damit gemacht hat. In man­chen Fäl­len ist es auch sinn­voll zuzu­ge­ben, dass man von einem The­ma wenig Ahnung hat. Viel­leicht gibt dies dem Gesprächs­part­ner ja sogar die Mög­lich­keit, Lücken zu fül­len und mit sei­nem Wis­sen zu glän­zen.

Wider­ste­hen Sie außer­dem der Ver­su­chung sich selbst in den Mit­tel­punkt zu stel­len, hören Sie statt­des­sen zu und las­sen Sie auch ande­re reden.

Wenn Sie dann The­men wäh­len, die Sie mit Ihrem Gesprächs­part­ner gemein­sam haben, wie

  • das Wet­ter,
  • die Räum­lich­kei­ten,
  • das Pro­gramm der Ver­an­stal­tung,
  • das Buf­fet,
  • die Anrei­se,
  • den Bezug zum Gast­ge­ber

und im wei­te­ren Ver­lauf des Gesprächs über Hob­bies, Sport, Beruf, kul­tu­rel­le Ereig­nis­se, den Urlaub oder gene­rell das aktu­el­le Tages­ge­sche­hen reden, sind Sie auf dem rich­ti­gen Weg.

Literatur/Quellen

Was ist Small­talk? (Wiki­pe­dia)

Small­talk (Hess/Schrader)

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Wie ver­hal­ten Sie sich beim pri­va­ten und beruf­li­chen Small Talk? Wir­ken Sie offen und inter­es­siert? Füh­len sich die ande­ren wohl im Gespräch mit Ihnen?

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