Was will denn der #Controller auf dem #SocialMedia #Barcamp?

zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2016 von Winfried Eitel

eMarketingCamp (#eMBC14)Stimmt. Viele Kollegen habe ich nicht ge­trof­fen… Eigentlich ja nicht der rich­tige Veranstaltungsort für ei­nen Controller? Aber nur auf den ers­ten Blick!

Am ver­gan­ge­nen Montag fand in Krefeld das er­ste Barcamp  (Eine “Unkonferenz” nen­nen es die Veranstalter) mit dem Schwerpunkt Socialmedia statt.

Es gab min­des­tens zwei gute Gründe, den Tag “zu op­fern”. Wobei man ja bei Weiterbildung nicht von “op­fern” re­den sollte. Allerdings war die Frage, ob ein Barcamp über­haupt Weiterbildung ist, ja ge­rade noch zu klä­ren!

Unkonferenz = UnWeiterbildung?

Grund 1: eigene SocialMedia-Bemühungen als Selbständiger oder Freiberufler

Als “Einzelkämpfer-Einzelunternehmer” muss man sich ja zwangs­läu­fig “ir­gend­wie” mit dem “Web 2.0” aus­ein­an­der­set­zen, wenn man zu­min­dest ein biss­chen Wahrnehmung “bei goo­gle” er­zie­len möchte. Aber wel­ches sind die rich­ti­gen Tools? Wie geht man sinn­vol­ler­weise vor, um über­haupt ei­nen Effekt zu er­zie­len? Es gibt ja eine ganze Palette von Instrumenten, mit de­nen man sich (nicht nur) als Selbständiger so rich­tig un­pro­duk­tiv die Zeit steh­len kann.

So hatte ich mich mit zwei Fragestellungen zur Veranstaltung an­ge­mel­det:

  1. Wie soll ein klei­ner Einzelunternehmer mit Socialmedia um­ge­hen und wel­che Fehler sollte man mög­lichst ver­mei­den?
  2. Lohnt sich die­ser ganze Aufwand über­haupt? Wie kann man das mes­sen? Gibt es so et­was wie ei­nen SocialMedia-ROI (Return on Invest) für diese Aktivitäten? (ty­pi­sch Controller halt…)

Grund 2: Methodentraining – Wie funktioniert denn überhaupt ein Barcamp?

Ein für mich völ­lig neues Veranstaltungsformat, das ich für mich ent­de­cken wollte.

Bei ei­nem Barcamp gibt es keine vor­ge­ge­bene Tagesordnung mit fes­ten Inhalten oder fes­ten Referenten. Kann man diese Vorgehensweise auf an­dere Themen und Workshops  über­tra­gen? Funktioniert das nur mit Nerds, die stän­dig twit­tern und pos­ten? Oder kann man das auch off­line ma­chen?

Nicht zu­letzt: Ist ein Barcamp wirk­lich Weiterbildung? Oder wird da nur “ge­la­bert” und Kaffee ge­trun­ken? (Wobei ich lernte, dass man auch “sys­te­ma­ti­sch Kaffeetrinken” kann.)

Kommt da was Gescheites bei rum? Läßt sich die­ses Format “auch se­riös” (sorry!) ein­set­zen? Könnte man bei­spiels­weise ein Controller-Treffen in die­sem Format ab­hal­ten?

Meine Eindrücke und Erfahrungen aus dem Barcamp #eMBC14

Diese Art von Veranstaltung ist al­les an­dere als un­struk­tu­riert. Im Gegenteil.

  • Klare Regeln:

  • Klare Strukturen:

  • Klare Abläufe:

Nach der Vorstellungsrunde mit al­len (!) 80 Teilnehmern wur­den Themenvorschläge für die “Sessions” ge­sam­melt. Das durf­ten Vorträge, Diskussionsrunden oder ei­gene Probleme (“Wer kann mir Twitter er­klä­ren?”) sein. Per Handzeichen wurde ab­ge­stimmt, wel­che Themen als Session an­ge­bo­ten wer­den soll­ten.

Jeder und jede war auf­ge­for­dert sich ein­zu­brin­gen. Eine Art “Bottleparty, aber mit Erfahrungen und Wissen” soll es ja wer­den. Ansonsten ist ein Barcamp sinn­los. Ganz im Sinne der Unterzeile der Veranstaltung:

“Wissensaustausch und Netzwerken mit Spaßfaktor”.

Glücklicherweise konnte ich meine bei­den mit­ge­brach­ten Probleme auf dem Sessionboard un­ter­brin­gen. Es wa­ren ge­nü­gend Teilnehmer da, die meine Fragen in­ter­es­sant fan­den, die glei­chen Fragen hat­ten oder so­gar Lösungen an­bie­ten konn­ten.

Sessionplan beim #embc14 - mit Moderationskarten
Sessionplan beim #embc14 –
mit Moderationskarten!
Qual der Sessionwahl
Qual der Sessionwahl

Das hatte gleich­zei­tig zur Folge, dass ich in zwei Sessions zum “Session-Geber” wurde. Nun gut: rein ins kalte Wasser! Wenn man neu­gie­rig auf Neues ist, muss man sich auch et­was trauen! Mittendrin statt nur da­bei!

Also: zum ers­ten Mal als (Co-) Session-Geber bei ei­nem Barcamp:

Sonja (@Rhein_da) hatte eine wun­der­bare Präsentation von Social-Media-Tools mit­ge­bracht und konnte sehr viele gute Tipps und Tricks zu den ver­schie­de­nen Lösungen ge­ben. Und viele mei­ner Fragen wur­den be­ant­wor­tet. Danke!

An fol­gen­den Sessions habe ich teil­ge­nom­men:

Newsletter-Basics

Ich fand es auch ohne Folien gut und an­re­gend!

XING als Businessplattform nutzen

 

Socialmedia-Monitoring

ist ja ir­gend­wie auch Controlling: “Ohne Ziele keine Zielerreichung!”

ROI von SocialMedia-Marketing

Das war die von mir an­ge­zet­telte Session zum Thema ROI.

Hat SocialMedia-Marketing einen ROI?

2014-05-19 16.58.51

 

 

 

 

Eine gute Ergänzung dazu gab es in den IHK-Netzfundstücken:
Muss SocialMedia für Unternehmen sein?

Fazit

Eine sehr span­nende Veranstaltung. Viele nette Leute ken­nen­ge­lernt und gute Gespräche ge­habt. Und ja: es ist auf je­den Fall Weiterbildung!

Weiterbildung + Networking = Barcamp

Klasse Format, dass si­cher sei­nen Reiz durch Dinge wie Twitterwall, Online-Protokolle und der­glei­chen er­höht. Aber nur mit Stiften und Papier ginge es auch. Das Format werde ich be­stimmt auch mal für “kon­ser­va­ti­vere” Themen auf­grei­fen. Aber ob dann die Atmosphäre auch so lo­cker sein wird?

Der Erfolg eines Barcamps steht und fällt mit den Menschen, nicht mit der Technik!

Das Format hat Potential. Der @MSalwiczek hat es er­kannt:

Das wäre aber auch nicht soo schlimm!

Nachtrag – Protokolle – Blogs – Links

Xing-Vortrag von Lars Hahn

Review von Valentin Heiligers bei HKN – eben­falls Barcamp-Novize

Begeistert und an­ge­fixt von Martin Salwiczek bei LVQ.de

Review zum eMar­ke­ting­Camp von   bei SEMPathie.de

Impressionen von Eeventifier

emar­ke­ting­camp im Blog der IHK

Persönliche Nachlese   von Tanja Neumann im Onlinemarketing-Blog

Winfried Eitel

Betriebswirtschaftliche Beratung und Dienstleistung bei amor­ti­sat' e.K.
Veröffentlicht in Unternehmer, Veranstaltungen Getagged mit: , ,
3 Kommentare zu “Was will denn der #Controller auf dem #SocialMedia #Barcamp?
  1. Hallo Sonja,
    ja ge­nau! Nach dem an­fäng­li­chen Lampenfieber und dem Technikproblemchen (hing wohl bei­des wech­sel­sei­tig zu­sam­men ;-)) hat es mir auch sehr viel Freude be­rei­tet. Da ha­ben wir uns gut er­gänzt! 😉
    Viele Grüße
    Winfried

  2. Hallo Winfried,
    vie­len Dank für Deinen schö­nen Nachbericht und danke für das Kompliment. Die Co-Session mit Dir hat viel Spaß ge­macht!
    Auf bald,
    Sonja

  3. Danke für den gu­ten Blogbeitrag und Deine ak­tive Teilnahme an un­se­rem Barcamp. Es hat sehr viel Spaß ge­macht und gab viel Wissensinput.
    Lieben Dank und be­ste Grüße,
    Tanja

2 Pings/Trackbacks für "Was will denn der #Controller auf dem #SocialMedia #Barcamp?"
  1. […] Winfried Eitel hat in sei­nem Blog auch ei­nen sehr schö­nen Beitrag mit der Überschrift, "Was will denn der #Controller auf dem #SocialMedia #Barcamp?" über das Barcamp […]

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