Was will denn der #Controller auf dem #SocialMedia #Barcamp?

zuletzt aktualisiert am 24. Mai 2018 von Winfried Eitel

eMarketingCamp (#eMBC14)Stimmt. Viele Kollegen habe ich nicht getroffen… Eigentlich ja nicht der richtige Veranstaltungsort für einen Controller? Aber nur auf den ersten Blick!

Am vergangenen Montag fand in Krefeld das erste Barcamp  (Eine „Unkonferenz“ nennen es die Veranstalter) mit dem Schwerpunkt Socialmedia statt.

Es gab mindestens zwei gute Gründe, den Tag „zu opfern“. Wobei man ja bei Weiterbildung nicht von „opfern“ reden sollte. Allerdings war die Frage, ob ein Barcamp überhaupt Weiterbildung ist, ja gerade noch zu klären!

Unkonferenz = UnWeiterbildung?

Grund 1: eigene SocialMedia-Bemühungen als Selbständiger oder Freiberufler

Als „Einzelkämpfer-Einzelunternehmer“ muss man sich ja zwangsläufig „irgendwie“ mit dem „Web 2.0“ auseinandersetzen, wenn man zumindest ein bisschen Wahrnehmung „bei google“ erzielen möchte. Aber welches sind die richtigen Tools? Wie geht man sinnvollerweise vor, um überhaupt einen Effekt zu erzielen? Es gibt ja eine ganze Palette von Instrumenten, mit denen man sich (nicht nur) als Selbständiger so richtig unproduktiv die Zeit stehlen kann.

So hatte ich mich mit zwei Fragestellungen zur Veranstaltung angemeldet:

  1. Wie soll ein kleiner Einzelunternehmer mit Socialmedia umgehen und welche Fehler sollte man möglichst vermeiden?
  2. Lohnt sich dieser ganze Aufwand überhaupt? Wie kann man das messen? Gibt es so etwas wie einen SocialMedia-ROI (Return on Invest) für diese Aktivitäten? (typisch Controller halt…)

Grund 2: Methodentraining – Wie funktioniert denn überhaupt ein Barcamp?

Ein für mich völlig neues Veranstaltungsformat, das ich für mich entdecken wollte.

Bei einem Barcamp gibt es keine vorgegebene Tagesordnung mit festen Inhalten oder festen Referenten. Kann man diese Vorgehensweise auf andere Themen und Workshops  übertragen? Funktioniert das nur mit Nerds, die ständig twittern und posten? Oder kann man das auch offline machen?

Nicht zuletzt: Ist ein Barcamp wirklich Weiterbildung? Oder wird da nur „gelabert“ und Kaffee getrunken? (Wobei ich lernte, dass man auch „systematisch Kaffeetrinken“ kann.)

Kommt da was Gescheites bei rum? Läßt sich dieses Format „auch seriös“ (sorry!) einsetzen? Könnte man beispielsweise ein Controller-Treffen in diesem Format abhalten?

Meine Eindrücke und Erfahrungen aus dem Barcamp #eMBC14

Diese Art von Veranstaltung ist alles andere als unstrukturiert. Im Gegenteil.

  • Klare Regeln:

  • Klare Strukturen:

  • Klare Abläufe:

Nach der Vorstellungsrunde mit allen (!) 80 Teilnehmern wurden Themenvorschläge für die „Sessions“ gesammelt. Das durften Vorträge, Diskussionsrunden oder eigene Probleme („Wer kann mir Twitter erklären?“) sein. Per Handzeichen wurde abgestimmt, welche Themen als Session angeboten werden sollten.

Jeder und jede war aufgefordert sich einzubringen. Eine Art „Bottleparty, aber mit Erfahrungen und Wissen“ soll es ja werden. Ansonsten ist ein Barcamp sinnlos. Ganz im Sinne der Unterzeile der Veranstaltung:

„Wissensaustausch und Netzwerken mit Spaßfaktor“.

Glücklicherweise konnte ich meine beiden mitgebrachten Probleme auf dem Sessionboard unterbringen. Es waren genügend Teilnehmer da, die meine Fragen interessant fanden, die gleichen Fragen hatten oder sogar Lösungen anbieten konnten.

Sessionplan beim #embc14 - mit Moderationskarten
Sessionplan beim #embc14 –
mit Moderationskarten!
Qual der Sessionwahl
Qual der Sessionwahl

Das hatte gleichzeitig zur Folge, dass ich in zwei Sessions zum „Session-Geber“ wurde. Nun gut: rein ins kalte Wasser! Wenn man neugierig auf Neues ist, muss man sich auch etwas trauen! Mittendrin statt nur dabei!

Also: zum ersten Mal als (Co-) Session-Geber bei einem Barcamp:

Sonja (@Rhein_da) hatte eine wunderbare Präsentation von Social-Media-Tools mitgebracht und konnte sehr viele gute Tipps und Tricks zu den verschiedenen Lösungen geben. Und viele meiner Fragen wurden beantwortet. Danke!

An folgenden Sessions habe ich teilgenommen:

Newsletter-Basics

Ich fand es auch ohne Folien gut und anregend!

XING als Businessplattform nutzen

 

Socialmedia-Monitoring

ist ja irgendwie auch Controlling: „Ohne Ziele keine Zielerreichung!“

ROI von SocialMedia-Marketing

Das war die von mir angezettelte Session zum Thema ROI.

Hat SocialMedia-Marketing einen ROI?

2014-05-19 16.58.51

 

 

 

 

Eine gute Ergänzung dazu gab es in den IHK-Netzfundstücken:
Muss SocialMedia für Unternehmen sein?

Fazit

Eine sehr spannende Veranstaltung. Viele nette Leute kennengelernt und gute Gespräche gehabt. Und ja: es ist auf jeden Fall Weiterbildung!

Weiterbildung + Networking = Barcamp

Klasse Format, dass sicher seinen Reiz durch Dinge wie Twitterwall, Online-Protokolle und dergleichen erhöht. Aber nur mit Stiften und Papier ginge es auch. Das Format werde ich bestimmt auch mal für „konservativere“ Themen aufgreifen. Aber ob dann die Atmosphäre auch so locker sein wird?

Der Erfolg eines Barcamps steht und fällt mit den Menschen, nicht mit der Technik!

Das Format hat Potential. Der @MSalwiczek hat es erkannt:

Das wäre aber auch nicht soo schlimm!

Nachtrag – Protokolle – Blogs – Links

Xing-Vortrag von Lars Hahn

Review von Valentin Heiligers bei HKN – ebenfalls Barcamp-Novize

Begeistert und angefixt von Martin Salwiczek bei LVQ.de

Review zum eMarketingCamp von Judith  bei SEMPathie.de

Impressionen von Eeventifier

emarketingcamp im Blog der IHK

Persönliche Nachlese   von Tanja Neumann im Onlinemarketing-Blog

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3 Kommentare zu “Was will denn der #Controller auf dem #SocialMedia #Barcamp?
  1. Hallo Sonja,
    ja genau! Nach dem anfänglichen Lampenfieber und dem Technikproblemchen (hing wohl beides wechselseitig zusammen ;-)) hat es mir auch sehr viel Freude bereitet. Da haben wir uns gut ergänzt! 😉
    Viele Grüße
    Winfried

  2. Hallo Winfried,
    vielen Dank für Deinen schönen Nachbericht und danke für das Kompliment. Die Co-Session mit Dir hat viel Spaß gemacht!
    Auf bald,
    Sonja

  3. Danke für den guten Blogbeitrag und Deine aktive Teilnahme an unserem Barcamp. Es hat sehr viel Spaß gemacht und gab viel Wissensinput.
    Lieben Dank und beste Grüße,
    Tanja

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