Gründerinnen-Studie 2015

zuletzt aktualisiert am 30. November 2016 von Winfried Eitel

Deutschlands Gründerinnen zwischen Digitalisierung, Sharing Economy und Wertewandel

Gründerreport 2015Vie­le Start­ups machen sich die Digi­ta­li­sie­rung von Wirt­schaft und Gesell­schaft zu Nut­ze. Digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en ver­än­dern das Ver­hal­ten von Unter­neh­men und Kon­su­men­ten. Sie ermög­li­chen gleich­zei­tig in  allen Bran­chen neue Dienst­leis­tun­gen und Pro­duk­te. Neue Kate­go­ri­en und Geschäfts­fel­der ent­ste­hen, die auch von Grün­de­rin­nen erobert wer­den. Stich­wor­te sind etwa die Sharing Eco­no­my oder das Inter­net of Things.

Gründerinnen-Studie 2015

Ziel der Gründerinnen-Studie 2015 der HVB war es des­halb zu erfah­ren, wie spe­zi­ell Grün­de­rin­nen mit dem Wan­del umge­hen und ihn prä­gen.

  • Wie sehen sie den digi­ta­len Wan­del?
  • Wie wirkt sich das neue Zeit­al­ter auf die Grün­de­rin­nen aus?
  • Wie gehen sie mit den Her­aus­for­de­run­gen um ?
  • Wie füh­ren sie ihre jun­gen Unter­neh­men in die Zukunft?
  • Wel­che Wer­te haben sich ver­än­dert und wel­che Trends erken­nen die Grün­de­rin­nen?
  • Wo unter­schei­den sie sich von ihren männ­li­chen Kol­le­gen und wo nicht?
  • Und wel­che Rol­le spie­len gera­de die jün­ge­ren Grün­der, die Digi­tal Nati­ves?

Gründerinnen im “Digital Age”

Fortschritte bei der Digitalisierung, aber Defizite bei der Förderung.

Der digi­ta­le Wan­del in Deutsch­land ist schon weit vor­an­ge­schrit­ten, sagen die Grün­de­rin­nen. Aber nur weni­ge Grün­de­rin­nen fin­den, dass die Digi­ta­li­sie­rung aus­rei­chend geför­dert wird, etwa durch öffent­li­che För­de­rung. Bei den jün­ge­ren Grün­dern, den Digi­tal Nati­ves, ist es sogar nur jeder Zehn­te, der zufrie­den mit dem Sta­tus quo ist. Ähn­li­che Ein­schät­zun­gen erge­ben sich aus der Stu­die “Digital-Index 2015″.

Trotzdem: Gründerinnen sind zufriedener als Gründer.

Was die all­ge­mei­ne Lebens­zu­frie­den­heit angeht, schei­nen Grün­de­rin­nen aber etwas glück­li­cher zu sein als Grün­der. So sagen zum Bei­spiel 46 % der Grün­de­rin­nen, dass sie kaum etwas an ihrem Leben ändern wür­den, selbst wenn sie könn­ten. Bei den Män­nern  sind es nur 37 %, die das behaup­ten. Immer­hin sagen aber 62 % aller Befrag­ten, dass sie mit ihrem Leben zufrie­den sind.

Methodik der Studie

Die Stu­die wur­de im ers­ten Schritt als quan­ti­ta­ti­ve Befra­gung (Online-Umfrage mit „Uni­park“) durch­ge­führt, dem am häu­figs­ten genutz­ten Instru­ment in der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung.
Die Stu­di­en­au­to­ren nutz­ten zwei Befra­gungs­zeit­punk­te (Abstand ca. 1 Woche), um metho­di­schen Ver­zer­run­gen vor­zu­beu­gen und Ermü­dung ent­ge­gen­zu­wir­ken (Podsa­koff et al., 2012). Es wur­den
nur die Ant­wor­ten der­je­ni­gen aus­ge­wer­tet, die an bei­den Zeit­punk­ten voll­stän­dig teil­nah­men (Ng & Feld­man, 2013). Die Dau­er der Befra­gung umfass­te zwei Mal 15 Minu­ten. Zeit­raum der
Befra­gung war vom 7. Juli 2015 bis 4. August 2015.

Quel­le: Gründerinnen-Studie 2015 der HVB

 

Winfried Eitel

Betriebswirtschaftliche Beratung und Dienstleistung bei amortisat' e.K.
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