Gründercoaching-Programme unter der Lupe

zuletzt aktualisiert am 30. November 2016 von Winfried Eitel

Gründercoaching DeutschlandDas Förderprogramm Gründercoaching Deutschland (GCD) und dessen Variante Gründercoaching Deutschland – Gründungen aus der Arbeitslosigkeit (GCD-AL) wurden im Rahmen einer größeren Untersuchung (Evaluation) hinterfragt. Die Ergebnisse dieser Studie liegen jetzt in einem 190-seitigen Report vor.

Bedarf an einem spezifischen Coachingprogramm ist in der Nachgründungs- bzw. Stabilisierungsphase definitiv vorhanden. 90% aller durch das GCD geförderten Personen waren auch 12 Monate nach Coachingende noch beruflich selbständig. Sie beschäftigten durchschnittlich 3,6 Mitarbeiter. Beim GCD-AL waren zwei Jahre nach der Gründung noch gut 82% der geförderten Gründer selbstständig. Von den Gründern, die keine Beratung in Anspruch genommen haben, waren es nur 76%.

Die Forscher kommen zu dem Fazit, dass das Ende 2013 ausgelaufene GCD-AL fortgeführt werden sollte. Für das GCD schlagen sie eine Prüfung der Zielsetzung des Instruments vor (z. B. eine stärkere Fokussierung auf eine spezifischere Zielgruppe und eine entsprechende Überarbeitung des Angebotsspektrums).

Weitere Ergebnisse der Evaluation können Sie auf der Seite des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) nachlesen.

Winfried Eitel

Betriebswirtschaftliche Beratung und Dienstleistung bei amortisat' e.K.
Getagged mit:

Kommentar verfassen

Top
%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite (auch durch Scrollen oder Klicken des Menüs) stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen